unsere Rohstoffe
Zirbe
Die Zirbe (Zirbelkiefer) ist ein Kernholz-Baum.
Der schmale Splint ist gelblich, das Kernholz rötlich und stark nachdunkelnd. Das Holz ist harzreich, weich, zäh, sehr dauerhaft und verströmt einen angenehmen Duft. Es wird im Innenausbau für Täfelungen, als Möbelholz (für Bauernküchen und Schlafzimmer), für Schindeln und für Schnitzarbeiten genutzt. Es wurden auch, mangels anderer Holzarten im alpinen Gelände, Almhütten daraus gezimmert. Die Erholungsqualität in Zirbenholzzimmern ist hervorragend, wie medizinische Untersuchungen ergaben. Die Herzrate bei körperlicher und mentaler Belastung bleibt niedrig und bei anschließenden Ruhephasen ist der Erholungsprozess beschleunigt.
Birn
Das Holz des Birnbaumes ist von Natur aus weiß mit rötlichem Kern. Es ist sehr hart und extrem feinporig.Verarbeitet wird Birnbaum allerdings fast nur im gedämpften Zustand, durch den es eine einheitliche rotbraune Färbung erhält.Das Holz ist für alle Arbeiten in der feinen Möbeltischlerei als auch in der Drechslerei geeignet. Bekannt geworden ist der Birnbaum vor allem in der Biedermeierzeit und hat sich so seinen Ruf als feinstes Möbelholz erworben. Leider sind große Birnbaume eher selten geworden, sodass heute oftmals Elsbeere als Birnbaumersatz bzw. als Schweizerbirnbaum angeboten wird.
Nuss
Nussbaumholz ist eines der wertvollsten und begehrtesten Möbelhölzer und sehr attraktiv und dekorativ. Abhängig von der Mode ist es mal eher streifig, dann aber auch wieder bunt geflammt. Meistens wird es als Furnier für Schlaf-, Wohnzimmer- und für Tonmöbel verwendet. Als Vollholz wird es vor allem bei der Klavierproduktion für den Klavierkörper benutzt. Aber auch für Drechselarbeiten, Täfelungen und Parkett oder Gewehrschäfte.
Ahorn
Das Holz des AHORNS zählt zu den wertvollsten Edellaubhölzern. Gelblich weiß bis weiß gefärbt, sind die Jahresringe zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich jedoch nicht voneinander ab, sondern sind farbgleich. Das mittelschwere, elastische, zähe, harte Holz schwindet nur gering. Die Biegefestigkeit ist gut. Dauerhaft ist das Ahornholz aber nur im Innenausbau. Die Oberflächen lassen sich gut bearbeiten, leicht polieren, beizen und einfärben. Auch die Behandlung mit Lacken ist problemlos. Ahornholz wird vor allem im Möbelbau und im Innenausbau verwendet.
Erle
Die Erle ist ein Weichholz.
Gelblich bis leicht grau gefärbt sind die Jahresringe zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich jedoch nicht voneinander ab, sondern sind farbgleich. Die Biegefestigkeit ist gut. Die Oberflächen lassen sich gut bearbeiten, leicht polieren, beizen und einfärben.
Eiche
Das Holz der Eiche ist wertvolles Hartholz und wird für Tischplatten, Böden und Furniere verwendet. Eichenholz hat eine hohe Verrottungsbeständigkeit. Es wird selten von Wurmfraß befallen. Eichenholz ist für feuchtebeanspruchte Bauteile ein vorzügliches Bauholz. Es wird für Treppen, Parkettfußböden, Außentüren, Schwellen, Holzfachwerk und im Wasserbau eingesetzt.
Birke
Hochwertiges Birkenholz eignet sich zur Herstellung von Massivholzbetten. Birken lieferten den ersten Kunststoff der Menschheitsgeschichte, das aus Birkenrinde durch Trockendestillation gewonnene Birkenpech, das als Klebstoff sowohl Neandertalern als auch dem steinzeitlichen Homosapiens bei der Herstellung von Werkzeugen diente. Birkenholz ist ein leichtes Holz und dabei sehr haltbar. Es ist sehr resistent gegen Trockenheit und Feuchtigkeit, weshalb es in der Tischlerei geschätzt ist. Man stellte daraus unter anderem Holzschuhe, Deichseln, Leitern, Fassreifen, Tische, Stühle und Wäscheklammern her. Auch als Brennholz ist es als dekoratives Kaminholz beliebt. Dank der ätherischen Öle brennt Birkenholz sogar in frischem Zustand. Birkenrinde ist gut als Zunder und zum Entzünden eines Feuers geeignet.
Kirsch
Das Holz der Kirsche wird gerne für die Möbel- und Musikinstrumentenherstellung verwendet und ist aufgrund seiner Härte auch als Parkett geeignet. Die dichte, feinporige Oberfläche ist besonders für Hochglanzpolituren geeignet. Kleine, stecknadelgroße, schwarze Mineraleinschlüsse im Furnier oder auch im Massivholz sind ein Echtheitszeichen und kein Grund zur Beanstandung. Bei der Verwendung des massiven Holzes im Möbelbau ist die starke Aufnahme und Abgabe des Holzes von Luftfeuchtigkeit zu beachten. Wird Kirschholz als Brennholz verwendet, so färbt sich die Flamme im Kamin oftmals bläulich-grün was das Holz bei vielen Kaminbesitzern sehr beliebt macht.
Buche – Kernbuche
Die Buchen besitzen ein zerstreutporiges, hartes und schweres Holz mit hoher Biegefestigkeit. Die Maserung ist sehr gerade, gleichmäßig und unauffällig. Durch Dämpfen des Rohholzes wird die Holzfarbe intensiviert („angefeuert“), ebenso durch das Aufbringen von ölhaltigen Holzversiegelungen oder von Wasserlacken. Das Holz der Buchen wird massiv und als Furnier im Möbelbau und für den Innenausbau verwendet. Die Buchen liefern auch ein hochwertiges Brennholz, das sich leicht spalten lässt. Durch seinen hohen Brennwert und das schöne Flammenbild gilt es als eines der besten Hölzer für Ofen und Kamin und es sprüht zudem nur wenig Funken.


Esche – Kernesche
Die Eschen besitzen ein schweres, ringporiges Holz. Es zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Elastizität aus. Der Witterung ausgesetzt besitzt es eine nur geringe Dauerhaftigkeit. Das Eschenholz wird massiv oder als Furnier im Innenausbau und zur Möbelherstellung verwendet. Spezialanwendungen sind als Werkzeugstiele und für Sportgeräte (Schlitten, Baseballschläger,..) Esche wird auch als Klangholz im Musikinstrumentenbau. Eschen liefern auch ein gutes Brennholz.
Fichte
Fichten zählen auf der Nordhalbkugel zu den wichtigsten forstwirtschaftlich genutzten Baumarten. Nur in Resten werden noch Naturwälder genutzt, meist sind es bewirtschaftete oder künstlich geschaffene Reinbestände. Ausschlaggebend sind hier der gerade Wuchs, das rasche Wachstum, die geringen Ansprüche an den Standort und die gute Verwendbarkeit des Holzes. Das Fichtenholz besticht durch seine feine Maserung und den leichten gelb Ton. Wichtige Verwendungszwecke sind Möbel-, Flugzeug-, Boots- und Schiffbau. Einige wichtige Schutzfunktion haben die Fichtenwälder in vielen Hochgebirgen und Steillagen, da sie als Schutzwälder die besiedelten Täler vor Lawinen und Steinschlägen schützen.
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